Ein Kind alleine aufzuziehen, ist eine schwierige Aufgabe. Gerade Berufstätige geraten in der Rolle als Alleinerziehende oft an ihre Grenzen. Dennoch müssen sie vor der Aufgabe keine Angst haben. Denn sowohl der Bund als auch der Kanton Zürich gewähren alleinerziehenden Bürgern zahlreiche Erleichterungen.

Diese staatlichen Leistungen stehen Alleinerziehenden zu

Der Bund zahlt Alleinerziehenden Familienzulagen aus der Familienausgleichskasse. Für Kinder bis 16 Jahre gibt es eine Unterstützung von mindestens CHF 200.- pro Monat und Kind. Ist der Nachwuchs zwischen 16 und 25 Jahre alt sowie in einer Ausbildung, hat der Erziehende Anspruch auf eine Ausbildungszulage von mindestens CHF 250.- monatlich.

Weitere Förderungen sind für kranke, behinderte und erwerbsunfähige Kinder möglich. Daneben bieten einige Kantone finanzielle Unterstützung für die Kleinkinderbetreuung an.

Auch im Kanton Zürich wird die Betreuung in Kindertagesstätten, Tagesfamilien und Spielgruppen subventioniert. Unter welchen Voraussetzungen Anspruch auf die Zulagen besteht und wie hoch diese ausfallen, entscheidet dabei jede Gemeinde selbst.

So haben Alleinerziehende Anspruch auf Alimente

Wer ein Kind alleine aufzieht, hat oft nicht die Möglichkeit, in Vollzeit zu arbeiten. Das ist mit finanziellen Einbussen verbunden. Um diese abzufedern, haben Alleinerziehende Anspruch auf Alimentenzahlungen vom Vater beziehungsweise der Mutter des Kindes. Die genaue Höhe ist rechtlich nicht festgeschrieben und wird für jeden Einzelfall von einem Gericht oder in einem Unterhaltsvertrag festgelegt.

Berechnet wird die Höhe der Alimente entweder nach dem Einkommen des getrennt lebenden Ex-Partners oder nach dem Bedarf des Kindes. Für den zweiten Fall werden die Empfehlungen des Amts für Jugend und Beratung des jeweiligen Kantons herangezogen.

Anspruch auf Alimentenzahlungen besteht bis zur Mündigkeit des Kindes beziehungsweise bis zum Abschluss seiner ersten Ausbildung. Der ehemalige Partner muss jedoch nur Alimente zahlen, wenn sein Einkommen über dem Existenzminimum liegt. Ist dies nicht der Fall oder der Partner verweigert die Zahlungen, kann eine staatliche Alimentenhilfe beantragt werden.

Das müssen Alleinerziehende in der Steuererklärung beachten

Auch in der Steuerklärung gelten für Alleinerziehende einige Sonderregelungen. So wird der Elternteil, bei dem das Kind vorrangig wohnt, mit dem Elterntarif besteuert. Das verschafft bei der direkten Bundessteuer einen Abzug von mehr als CHF 250.- vom Steuerbetrag. Für die externe Kinderbetreuung ist ein Abzug von bis zu CHF 10‘100.- möglich. Hinzu kommen noch individuelle Regelungen für jeden Kanton.

Da sich das Steuerrecht in der Schweiz ohnehin regional sehr unterscheidet, ist es auch für Alleinerziehende nicht leicht, die richtigen Angaben in der Steuererklärung zu machen. So gelten bei der Steuerberechnung im Kanton Zürich andere Gesetze als in Bern oder Basel.

Kind und Beruf unter einen Hut zu bringen, ist vor allem für Alleinerziehende nur mit grosser Mühe zu meistern. Klar, dass da die Steuererklärung nicht auch zum Stress beitragen soll. Daher entscheiden sich immer mehr Züricher dafür, vom Experten die Steuererklärung ausfüllen zu lassen. Ein unabhängiger Steuerberater kennt die Gesetze ganz genau und hilft alleinerziehenden Eltern, die maximale steuerliche Förderung in Zürich zu erhalten. Weitere Informationen finden Interessierte unter:
https://steuererklaerungausfuellen.ch/zuerich/